Zähne bleichen: das Wundermittel gegen Zahnverfärbungen?

05. Mai 2020

Sind Sie unzufrieden mit der Farbe Ihrer Zähne? Vielleicht rauchen Sie, trinken gerne Kaffee oder dunkle Teesorten und stören sich an den Ablagerungen, die sich über lange Zeit auf den Zähnen bilden? Ein Zahnbleaching schafft Abhilfe – und ist heute keine große Sache mehr. Wie es abläuft und was Sie darüber wissen müssen, erfahren Sie jetzt.

 

Was passiert beim Bleaching der Zähne?

Beim Zähnebleichen kommen chemische Substanzen zum Einsatz, um Verfärbungen auf den Zähnen zu beseitigen. Für gewöhnlich werden dafür Carbamidperoxid oder Wasserstoffperoxid eingesetzt. Die Zähne kommen damit in Kontakt, indem ein Gel aufgetragen wird, manchmal handelt es sich auch um Schienen oder Klebestreifen, die mit dem Wirkstoff getränkt sind.

Wie auch immer das Zahnbleaching letztendlich genau abläuft: Das Ergebnis fällt immer identisch aus. Der Wirkstoff dringt in den Zahnschmelz ein und sorgt dort für die Aufspaltung der Farbstoffmoleküle in transparente und damit farblose Moleküle. Eingefärbte Ablagerungen werden also nicht entfernt, sondern „nur“ in ihrer Farbe geändert. Der Zahnschmelz oder andere Bestandteile des Zahns werden dabei nicht angegriffen.

 

Wie wird das Bleaching durchgeführt?

Sie haben entweder die Option, das Zahnbleaching zu Hause durchzuführen oder die Sache einem professionellen Zahnarzt zu überlassen. Wie Sie es sich vielleicht denken können, ist das Zähnebleichen auf eigene Faust wesentlich günstiger, da Sie nur die Aufheller kaufen müssen. Der Zahnarzt macht seine Arbeit aber deutlich effektiver.

Die Mittel sind in der Praxis zwar dieselben, sie können aber in einer höheren Konzentration eingesetzt werden. Außerdem schließen Sie Anwenderfehler aus, wenn Sie sich auf die Expertise des Zahnarztes verlassen. Die Ergebnisse sind daher stets besser und können gerade bei der ersten Anwendung beinahe Wunder bewirken: Je verfärbter die Zähne, desto besser natürlich das Resultat.

 

Wie lange ist das Bleaching wirksam?

Lassen Sie Ihre Zähne bleichen, können Sie mit einem anhaltenden Effekt über einen Zeitraum von ein bis drei Jahren rechnen. Es kommt stark darauf an, wie viele „schädliche“ Nahrungs- und Genussmittel Sie zu sich nehmen. Eine Person, die nie Rotwein trinkt, nicht raucht und auch keinen Tee konsumiert, wird deutlich länger weiße Zähne behalten als das genaue Gegenteil dieser Person.

Gefährlich ist dieser Eingriff in der Regel nicht. Zu beachten ist, dass im Anschluss an das Zähnebleichen gelegentlich eine Überempfindlichkeit der Zähne zu verzeichnen ist. Das heißt, dass die Zähne beispielsweise deutlich auf Hitze oder Kälte oder vielleicht stark zuckerhaltige Nahrungsmittel reagieren. Das sind jedoch nur kurze Effekte und keine langfristigen Nebenwirkungen.

 

Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten für das Bleaching der Zähne haben leider zu 100 % Sie selbst zu tragen. Es handelt sich um eine rein ästhetische Maßnahme. Weder werden Schmerzen behandelt, noch werden chirurgische oder zahnmedizinische Eingriffe vorgenommen. Mit Ihrer Gesundheit hat das Bleichen der Zähne nichts zu tun – ergo müssen Sie auch die vollständigen Kosten tragen.

Wie teuer es am Ende wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Die Dauer und der damit verbundene Aufwand bestimmen im Wesentlichen die Kosten. Bei einigen Patienten ist das Bleaching vielleicht nur an einigen bestimmten Zähnen notwendig – bei anderen wiederum werden alle sichtbaren Zähne behandelt. Rechnen Sie auf jeden Fall mit Kosten im mittleren dreistelligen Bereich.

 

Fazit: Zähne bleichen bewirkt (optische) Wunder

Ärgern Sie sich mit Verfärbungen an den Zähnen herum und möchten Ihren Zähnen wieder ihre natürliche Weiße verpassen, ist das Bleaching der Zähne eine sinnvolle und vor allem ungefährliche Methode. Die Methode zu Hause funktioniert dafür ordentlich – aber besser macht es der Zahnarzt.